Geb. am 3. Juli 1922 in Selb,
(Bayern), in der Stadt des Porzellans.
Gestorben am 2. August 2004 in Weyer,
Dort absolvierte sie acht Klassen der Realschule.
1937 kam Agnes zum Reichsarbeitsdienst nach Schwandorf: Danach arbeitete sie in einer Militärkantine in Grafenwöhr.
1962 kam sie mit ihrer Familie nach Weyer.
Geb. am 26. Oktober 1917 in Wien.
Gestorben am 24. Juni 2004 in Weyer.
Am 1.Mai 1924 war Tag der Aufnahme in die fünfklassige Volkschule in Grein. Dann war er in verschiedenen Schulen im Bezirk Amstetten.
Hochzeit am 12. Juni 1943
*
Auszug aus seinem Erlebnisbericht "87 Monate Soldatenleben":
"In unserer kargen Freizeit genossen wir manche lustige Stunde in der Militärskantine am Truppenübungsplatz in Grafenwöhr.Es war schon deshalb gemütlich, weil da fesche Mädels bedienten. Und gerade so eine liebe Verkäuferin von der Kantine habe ich näher kennengelernt.
Am 20. Mai haben wir uns bereits verlobt und zu Pfingsten, am 12. Juni 1943, bin ich schon im Hafen der Ehe gelandet. Da fuhren wir mit einer Pferdekutsche von der Kaserne zum Standesamt. In einem großen Gasthof wurde gefeiert. Gäste gab es viele, die Braut hatte alle ihre Verwandten und ich meine Kameraden eingeladen. Zum Essen gab es Braten, Torte, Wein, Bier und Schnaps. Die Flitterwochen dauerten nur 14 Tage, und das noch dazu bei Alarmbereitschaft. Am 24. Juni ging es wieder ab nach Rußland, da viel mir der Abschied besonders schwer, hatte ich nun doch eine Sorge mehr."
Auf der Fahrt in Richtung Normandie, als wir zufällig im Park vom Schloß Versailles einen Unterschlupf fanden, erreichte mich ein Telegramm. Es kündigte mir das freudige Ereignis an, daß ich stolzer Vater geworden bin.
Mein Sohn wurde am 11. Juli 1944 in Grafenwöhr geboren und wird Wolfgang heißen. Ich dachte, daß ich da gleich einen Sonderurlaub dafür bekomme, aber auf Grund der schweren Gefechte wurde nichts daraus. Die Feldpost hat übrigens den ganzen Krieg immer sehr gut funktioniert."
" Oft mußte ich an meine Familie denken, wie wird es denn dort ausschauen? Aufgrund des allgemeinen Chaos war die Verbindung per Post nicht mehr in Ordnung. Grafenwöhr wurde bis jetzt schon öfters bombardiert, der Hauptangriff war am Sonntag nach Ostern 1945.
Es gab großen Bombenalarm, meine Frau ist mit Sohn Wolfgang nicht in den Luftschutzkeller, sondern in den nahen Wald gerannt, um dort Schutz zu suchen. Nach der Entwarnung kam nun meine Frau mit klein Wolfgang wieder zurück und sah das Fürchterliche.
Alle Häuser im Wohnviertel standen in Flammen, so auch ihre Wohnung. Kameraden hatten das wichtigste Mobilar gerettet und alles auf die Straße und Wiese gestellt. Das Hochzeitbild hing an einem Baum. Heute befinden sich an dieser Stelle Sportanlagen."
An dieser Stelle einen herzlichen Dank
an alle, für die aufrichtige Anteilnahme
von unseren Lieben.
Die Familie
Agnes Schaffner erliegt am 2. August 2004 ihrem Leiden. Alois wurde am 24. Juni 2004 von seinem Leiden erlöst.
Wenn jemand – dann hat Elisabeth Kübler-Ross die Auffassung von Leben und Tod in unserer Gesellschaft verändert.
ab August! ELISABETH KÜBLER-ROSS –
DAS LESEBUCH
Elisabeth Kübler-Ross hat sich verdient gemacht um die Enttabuisierung des Todes und des schwierigen, schmerzhaften Umgangs mit ihm. Sie hat gewissermaßen Pionierarbeit geleistet. Ohne sie wäre wohl die junge internationale Hospizbewegung nur schwer vorstellbar, gäbe es vielleicht immer noch keine Sterbebegleitung, Hospizeinrichtungen, auch nicht in Deutschland. In ihren zahllosen Büchern hat sie Interviews mit Sterbenden publiziert, hat darin den Tod in drei Phasen eingeteilt und das Sterben als "Übergang" bezeichnet:
"Der körperliche Tod des Menschen ist mit dem Geschehen identisch, wie wir es bei dem Heraustreten des Schmetterlings aus dem Kokon sehen können". Ein Geschehen, vor dem der Mensch keine Angst haben müsse, denn "sobald man diesen Durchgang oder Übergang durch- oder überschritten hat, strahlt einem an dessen Ende ein Licht entgegen. Und dieses Licht ist weißer als weiß, ganz hell." Kübler-Ross stützt sich in ihren Todesanalysen und -Beschreibungen auf hunderte erzählter Erlebnisse von Menschen, die bereits im Koma lagen und noch einmal zurückkamen. Stefan Haupts wichtiger, wunderbarer Film mag auf seine Weise mit dazu beitragen, dass über die Hospizbewegung, Sterbebegleitung und den Tod an sich mehr gesprochen wird. Ohne Berührungsängste.
"Sterben ist nur ein Umziehen in ein schöneres Haus" hat sie einmal gesagt. Es gibt schmerzliche Situationen im Leben, da will man Elisabeth Kübler-Ross ohne Wenn und Aber zustimmen, hoffend, bangend, und ganz feste daran glaubend...