Kindheit
(Seinen Namen hat Papa von seinem Großvater,
Wolfgang Blüchel und seinem Taufpaten
Karl Blüchel, dem Bruder seiner Mutter)
Zum Lageplan wo Papa geboren ist....

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Nachdem Papa mit seiner Mutter nach Österreich kam,........ |
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Agnes und Alois Schaffner bekamen dann eine Dienstwohnung der Böhlerwerke in Raifberg Nr. 141 (bei Waidhofen/Ybbs
Alois war ab 26. August 1946 dort Kraftfahrer, 1947 kam Papa`s Bruder zur Welt.
1948 bis 1949 wohnten sie in Großraming, wo Papa`s Vater im Steinbruch arbeitete.
Da sein Vater wieder eine andere Arbeit bekam, wohnte Papa von 1950 bis 1953 in der Frenz Nr. 11 und Nr. 3 bei Altenmarkt a. d. Enns: Papa begann die 1. Klasse VS in Altenmarkt. Papa mußte täglich 16 km Schulweg überwinden.Während Papa in die 3. Klasse ging, übersiedelten im Juni 1952 nach Hieflau. Sie wohnten bis Februar 1953 dort und zogen dann am 16. Februar 1953 nach Eisenerz in die Krumpentalerstraße Nr. 104. Papa besuchte da bis 1954 die Knabenvolksschule und bis 1958 die Knabenhauptschule. Der Schulweg betrug nun nur mehr eine halbe Stunde.

In Pegnitz hat Papa in den Ferien 8 Wochen beim Rohbau von Onkel Ulrich und Berta-Oma geholfen. Dafür bekam er ein Paar Haferlschuhe.
Daraufhin begann Papa eine Lehre bei der Österr. Alpine-Montan-AG in Eisenerz eine Elektriker Lehre.
Siehe unter Jugend
Seine Eltern übersiedelten im Mai 1962 nach Weyer. Papa, da gerade 17 Jahre, hatte ein Zimmer im Burschenhaus in Eisenerz, Vordernbergerstraße.
Er kam 3 Jahre später auch nach Weyer und begann am 11.5. 1965 bei der Firma Käfer als Kraftfahrer.
Papa lebt heute mit seiner Frau Genoveva in Weyer |
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Nach dem Krieg........
Aus dem Erfahrungsbericht
von Papas Vater:
Autor:
† Alois Schaffner
7. Februar.1946
"Nach bereits siebeneinhalb Jahren hat mich die Heimat wieder.
Ich fing wieder bei meiner früheren Firma, von wo ich 1938 eingerückt bin, zu fahren an. Es gab keine Lastautos und noch weniger Kraftstoff. Nun, ich war froh, wieder Arbeit zu haben, um Geld verdienen zu können. Ich mußte wieder von vorne beginnen um eine neue Existenz zu gründen.
Jetzt mußte ich nur noch alle Hebeln in Bewegung setzen, damit ich Nachricht von meiner Frau und meinem Sohn bekomme.
Durch die Heirat hatte ich meinen Wohnsitz in Grafenwöhr in der BRD. Der Ami sagte immer zu uns Gefangenen: wir müssen uns dorthin zur Entlassung melden, wo wir vor 1938 gewohnt haben.
Mit Hilfe des Roten Kreuzes habe ich dann endlich von meiner Familie Nachricht erhalten. "Sind ausgebombt, aber am Leben." Dies war die erste Nachricht seit über eineinhalb Jahren.
In Österreich hatte ich nun eine sichere Arbeit und ich wußte nicht, wie es in Deutschland damit aussieht. So habe ich an meine Frau geschrieben, sie soll mit Kind und Kegel nach Österreich kommen.
Sie kam dann mit Sohn Wolfgang und einigen Habseligkeiten im August 1946 mit einem Rückwanderertransport hier gut an, sie war durch die Heirat ja automatisch österreichischer Staatsbürger. Drei Wochen waren sie im Viehwaggon unterwegs, da muß man sich noch vorstellen, daß Sohn Wolfgang erst 25 Monate alt war.
Da jede Woche ein solcher Transport von Deutschland nach Österreich unterwegs war, war die Ankunftszeit ungewiß. Dreimal bin ich mit einem Kleinlastwagen, den mir mein Chef geliehen hat, nach Amstetten gefahren. War natürlich deshalb schon schlimm, da es fast kein Benzin gab.
Endlich hat ein Kamerad aus Mauer-Öhling, der auch seine Frau erwartete, den richtigen Transport vorbeifahren gesehen. Er kam mit dem Fahrrad zu mir geradelt und sagte mir die freudige Überraschung. Ich bin sogleich nach Kematen gelaufen, da kannte ich einen Fahrer, der fuhr bei einer Firma eine Zugmaschine mit Holzgasantrieb, mit diesem Gefährt bin ich bis nach Amstetten gefahren um meine langersehnte Familie abzuholen.
Mein Sohn hatte Angst vor mir, wir haben sich doch noch nie gesehen, er kannte mich nur am Foto mit der schwarzen Panzeruniform. Nun waren wir endlich wieder beisammen, die Freude war natürlich sehr, sehr groß. Somit begann für mich ein neuer Lebensabschnitt."
Alois Schaffner
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Der Lebenslauf von Papa wurde verfasst von
seinem Bruder:
Wilfried Schaffner

Sage von Grafenwöhr:
Der Gottvaterberg bei Auerbach i.d. Opf.
Am westlichen Ende des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr liegt die ehemalige Ackerbürgerstadt Auerbach i. d. Oberpfalz zu Füßen des 530 m hohen Grünberges und des 550 m hohen Gottvaterberges, Ausläufern der Fränkischen Alb.
Einmalig ist der Duft auf dem Gottvaterberg den Sommer über und bis in den Herbst hinein, wenn der Quendel blüht. Diesen Duft findet man nur auf kalkhaltigen Böden. Das Katzenpfötchen wächst auf dem Gottvaterberg und die Silberdistel. Auf dem Grünberg findet sich die Arnika. Küchenschelle und Duftende Schlüsselblume, Frühlingsenzian und Ackersteinsame, Knabenkraut und Sonnenröschen, Zypressenwolfsmilch und Lungenkraut, auch Großes Windröschen erfreuen den Botaniker und den aufmerksamen Spaziergänger.
Am Fuße des Gottvaterberges gibt es eine "Teufelskirche", das ist ein großer Felsen. Dazu heißt es in Zenit, Heimatbuch des Kreises Eschenbach, Eschenbach 1951, S. 82: "Nach Neubig war noch um 1804 bei dem Felsen der Eingang zu einer Höhle. Tief soll diese gewesen sein, mit einem noch tieferen Wasser im Hintergrund. Hineingeworfene Steine brauchten lange, bis sich ihr Aufschlag oben meldete. Ein späterer Bergrutsch verdeckte mit seinem Geröll den Eingang. Allgemein kam die Grotte in Vergessenheit und bis jetzt hat niemand sich bewogen gefunden, nach ihr zu forschen.
Eine Sage erzählt, dass eine weiße Gans in der Grotte Zuflucht suchte und nach großem Schrecken über den Verfolger Fuchs weit in die Höhle der "Teufelskirche" getrieben wurde. Nach einiger Zeit kam sie in Beilenstein wieder zum Vorschein. Ihr Gefieder war unterdessen schwarz geworden. Man hätte sie nicht erkannt, wenn sie nicht selbst wieder ihren Aufenthaltsort aufgesucht hätte und von ihren Gefährtinnen bewillkommnet worden wäre".
Zum Begriff Teufelskirche besagt das Grimmsche Wörterbuch: "Eine, der Sage nach vom Teufel gebaute Kirche, heidnischer Tempel". Das Wort Teufel wird sich aber wohl eher vom Bergwerksbegriff "Teufe" herleiten.
Den Gottvaterberg hinauf führt ein moderner Kreuzweg, eingeweiht um 1990. Dieser hatte einen Vorläufer von 1846, gemalt vom Künstler Joh. Bapist Wild von Kemnath, einen Nachfahren der Auerbacher Malerfamilie Wild.
Eine kleine Kirche auf dem Gottvaterberg lädt zum Beten ein. Der heutige Bau datiert aus den Jahren 1805/06. Es geht ein eigenartiger Reiz von diesem am Rand des Truppenübungsplatzes gelegenen Kirchlein aus, das während des Sommerhalbjahres an Sonntagen viel aufgesucht wird.
Heiterkeit strahlen die Laubwälder um die Waldgaststätte Sackdillung aus, wenn im Mai das junge Buchenlaub erscheint, die Maiglöckchen blühen, der Kuckuck schreit, die Buchfinken schlagen und der Zilpzalp seinen Nahmen verrät. |

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